Ungeschützter Sex während der Menstruation – ein nüchterner,

Einleitung

Eine überraschende Feststellung aus einer kleinen Umfrage: Immer mehr Partnerinnen berichten, dass sie sich bei Sexualität während der Periode sicherer fühlen, wenn offen kommuniziert wird und klare Rahmenbedingungen bestehen. Dieser Artikel ist kein Versteckspiel, sondern ein persönlicher Erfahrungsbericht mit Blick auf Aufklärung, Hygiene und Selbstbestimmung. Es geht um Körpergefühl, Grenzen und Verantwortung – ganz pragmatisch.
In meinem Umfeld hat sich die Einstellung verändert: Der Fokus liegt darauf, wie Nähe gelingt, ohne Druck oder Scham. Das beginnt mit der Frage: Was bedeutet ungeschützter sex während der menstruation wirklich – und was ist zu beachten, damit alle Beteiligten sich wohlfühlen?

Ich schreibe hier aus eigener Erfahrung, aber teils auch aus Gesprächen mit Freundinnen und Partnern. Wir haben drei Grundprinzipien festgehalten: Offenheit, Sauberkeit und Sicherheit. Die folgenden Abschnitte gliedern sich in konkrete Überlegungen, damit dieser Bereich der Sexualität bewusst und ohne Tabus gestaltet werden kann.

Wissen statt Tabus

Viele Mythen kreisen um ungeschützten Sex während der Menstruation. Die Wirklichkeit ist differenzierter: Die Blutung ist kein Hindernis, sondern eine natürliche Begleitung. Wichtig ist, dass sexuelle Begegnungen immer von Zustimmung abhängen und beide Seiten sich sicher fühlen. Eine informierte Haltung reduziert Ängste und schafft Vertrauen.

Verlässliche Fakten helfen dabei, Entscheidungen zu treffen. So lässt sich etwa sagen, dass der Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) durch Blutkontakt nicht vollständig aufgehoben wird, wenn Periodenblut vorhanden ist. Daher gilt: Kommunikation vor dem Verräumen der Kleidung, nicht erst später.

Selbstreflexion und Gesprächsanleitung

Bevor es zu intim wird, lohnt ein kurzes Gespräch über Grenzen, Hygiene und Komfort. Ein kleiner Check-in kann helfen: Fühlt sich eine Person wohl mit der Situation? Welche Hygiene-Vorkehrungen sind gewünscht? Welche Erwartungen bestehen? So wird ungeschützter sex während der menstruation zu einer gemeinsamen Entscheidung statt eines Impulses.

Praktische Überlegungen

Der Alltag zeigt, wie unterschiedlich Paare damit umgehen. Für manche ist es Teil der Intimität, für andere eine zusätzliche Belastung. Es gibt Raum für neutrale Planung, vor allem wenn beide Partnerinnen gleichberechtigt entscheiden. Wichtig bleibt die individuelle Einschätzung von Schmerzen, Krämpfen oder Unwohlseins, denn Sexualität sollte kein zusätzlicher Stressfaktor sein.

In meiner Praxis der persönlichen Erfahrungen bedeuten pragmatische Lösungen Sicherheit. Wir testen gemeinsam, was gut klappt: Sitzpositionen, die weniger Druck auf den Unterbauch ausüben, oder Venilität in Form von sanfter Berührung im Zonenbereich, die Ruhe ausstrahlt. Und ja, es geht auch um ästhetische Hygiene – damit sich beide Partnerinnen respektiert fühlen.

Hygiene, Schutz und Sicherheit

Hygiene ist kein Karo-Scheinchen, sondern eine Grundlage. Während der Monatsblutung können Blut und Sekrete intensiver sichtbar sein, daher empfiehlt es sich, ein Tuch oder Handtuch als Unterlage zu verwenden. Aber auch die Kleidung hat Bedeutung: Der Austausch von Bettwäsche oder Kleidung gehört dazu, nicht als peinliche Pflicht, sondern als Teil des gemeinschaftlichen Umgangs.

Wenn jemand ungeschützter Sex während der menstruation bevorzugt, sollten vorher Maßnahmen zur Sicherheit getroffen werden. Ein Gespräch über STIs, Verhütungsmethoden und mögliche Allergien ist sinnvoll. Nicht alle Verhütungsmittel wirken gleich, daher ist es hilfreich, sich individuell beraten zu lassen.

Checkliste für Partnerinnen

  • Offene Kommunikation vor dem Vorabend oder Beginn der Begegnung
  • Saubere Bezüge, Unterlagen und Handschuhe bei Bedarf
  • Klare Absprachen zu Kontaktzonen, Stimulation und Pausen
  • Optionale Nutzung von Schutz, wenn STI-Risiken bestehen
  • Stopp-Signal bei Unwohlsein oder Schmerzen

Abschluss und Reflexion

Der Gedanke an ungeschützter Sex während der Menstruation muss nicht mit Risiko behaftet sein. Es geht um Selbstbestimmung, Respekt und verantwortungsvolles Handeln. Wer offen bleibt und Grenzen respektiert, erlebt Nähe oft als bereichernd – selbst dann, wenn eine Periode begleitet wird.

Am Ende zählt die gemeinsame Zufriedenheit. Wir haben gelernt, dass Entscheidungen in einer Beziehung dann tragfähig sind, wenn beide Partnerinnen sich sicher fühlen. So wird aus einem sensiblen Thema eine Möglichkeit für Nähe – ohne Druck, ohne Scham – und mit klaren Vereinbarungen als Fundament.

● LIVE
🔊 Ton an
🔥 847 Singles online in deiner Nähe! Jetzt kostenlos Kontakte finden
💬 Kontakt anzeigen
× Jetzt Kontakt aufnehmen